Auswärtsfahrt Esthal

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Fans

Esthal - ASV Schwegenheim 0:1 (0:0)

In der dritten Pokalrunde an diesem kühlen Mittwochabend, musste unser ASV im Elmsteiner Tal gegen den ASV Esthal antreten. Nach den Siegen zuletzt gegen Kirrweiler und Hainfeld, sollte nun gegen den C - Klassisten der Einzug in die Runde der letzten Acht klar gemacht werden.


Mittwochabend in Esthal heißt mieses Licht, rote Erde und herbes Bier und so war die Freude sicherlich schon größer vor dem Antritt der Auswärtsfahrt.
Für die Allesfahrer um Carlos de Ibizenkos und den Ex-Capitano Bergdolt hieß dies zudem, Parkplatzsuche am Ende der Welt kurz vor dem Abhang ins Nichts. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand sich dann aber doch ein zurechtgemachtes Plätzchen für den Reisetross. Nach kurzem Stopp an der Tränke konnte dann auch mit etwas Verspätung dem rustikalen Treiben auf dem Esthaler Geläuf beigewohnt werden. Was war bis dato passiert? Nichts! Was sollte in den weiteren 25 Minuten nach Anpfiff passieren? Gar nichts. Ein trostloser Beginn dieser Partie vor mageren handgestoppten 34,6 Zuschauern.
Man wurde das Gefühl nicht los, dass Torsteher Gloss, von seinem alten Herrn wohl mit dem Spezialauftrag Rotwild erlegen ausgestattet, schon erste Pirsch- und Erkundungsausflüge ins angelegene Waldstück plante. Er entschied sich dann aber doch dagegen und konnte bis zur 30min zweimal leichte Aufwärmübungen bei sogenannten Torgelegenheiten ausführen.
Ab der 31ten Zeigerumdrehung sollte dann aber doch etwas Schwung in das Spiel kommen, was vornehmlich daran lag, dass die Blau – Weißen das Hoch – und – weit- Gespiele besser in den Griff bekamen. Stern trifft den Pfosten (31min), Hoffmann setzt seinen Kopfball beim anschließenden Eckball nur knapp drüber (32min); Andy Kegel seinen 16 Meter Schuss am rechten Pfosten und Schneider seinen Lupfer an der Kiste vorbei (36min).
Gloss, bis zu diesem Zeitpunkt schon mit grün – brauner Kriegsbemalung am Jagdflinte putzen, sah noch einen Kegelkopfball drüber streifen (40min) und einen Seidler Verstolperer (45min) am Tor vorbei kullern. Das sollte doch noch irgendwie was werden heute – hoffte man zumindest…
Zum Pausentee, welcher für unseren Tross letztlich ein Warsteiner herb mit gebackenem Saumagen im Brötchen war, stellte sich so etwas wie Genügsamkeit ein. Mit dem Spiel, mit Esthal und mit dem Leben. Is ja auch nicht alles so schlecht hier… Zudem hatte sich der Ex-Schwergewichts-AH´ler Sascha G. inzwischen zu uns gesellt. Wo war Gloss? Bereits das aufgetragene Rotwild am Jagen oder doch noch in der Kabine beim Rest der Mannschaft?! Wir wussten es nicht.
Sei´s drum – 50min: Der Spieler Pflügler, Hansi – Abwehrrecke des ASV Esthal – steuerte zur allgemeinen Verwunderung auf Gloss – da isser ja wieder – zu und setzte einen noch besseren Klaus Augenthaler Gedächtnislupfer an: daneben. Na gut: Daneben nachdem er an den Außenpfosten geklatscht war... S. Garthe rang kurz nach Fassung. Ob wegen Biernot oder dem Pfostentreffer konnte in dem Durcheinander nicht mehr final bestimmt werden.
Im Gegensatz zum Anhang schien sich unsere Elf aber sehr schnell zu fangen. Bereits in der 55 hatte wiederum Stern die Führung nach Kopfball an den Außenpfosten auf dem Schädel. Auch Andy Kegel sollte nochmal aus der Ferne sein Glück suchen. Sein Schuss wieder knapp vorbei (60min). In einem jetzt zunehmend hektischer werdenden Pokalspiel hielt dann auch die englische Fußballkunst Einzug: hoch, höher, Esthal. Wobei man dem Gegner den Klassenunterschied zu Gute halten darf.
Derweil erhielt unsere Nummer 39 im Kasten wohl einen Anruf von zuhause. Letzte Nachfrage nach dem Stand der Dinge. Manne Gloss musste wissen was der Jüngling den erlegt hatte. Kurze Panik in den Augen des jüngsten der drei Gloss Brüder, da er bisher nur Fahrkarten geschossen hatte. Kurze Instruktion seitens Gloss an den Freistossstrategen Haag,; hier sollte die Entscheidung her, nicht anders ließ sich die Szene deuten, woraufhin die Nummer 39 im Dickicht entschwand.
Haag, zuvor wohl bestens unterwiesen, servierte butterweich auf Stern, der wie soll´s auch anders sein, die Kugel über die Linie stolperte (72min). Die wirklich letzte erwähnenswerte Nachricht die das Spiel generierte. Auswärtssieg; Mund abputzen. Happy End im Elmsteiner Tal. Auch im Hause Gloss – die Trophäe fand wohl gebettet den Heimweg und sein Plätzchen an der Trophäenwand.

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